Die prägendste Entscheidung der Eppaner Vereinsführung betrifft dabei mit Sicherheit die Position des Torhüters. Den Kasten des HC Eppan Internorm wird in der bevorstehenden Saison nämlich Mark Demetz als Stammtorwart hüten.

Photo von Max Pattis
Der 29 jährige Grödner ist bei den Eishockeyinteressierten bestens bekannt nachdem er bereits in den meisten Eishockeyhochburgen Italiens zuhause war. Von Gröden ging es für ihn über Fassa, Varese, Bruneck, Turin, Mailand und Valpellice nach Bozen, wo er in der abgelaufenen Saison im Zuge der Farmteamregelung ab dem Halbfinale für den HC Eppan Internorm spielte.
Mark hatte großen Anteil am Titelgewinn der Piraten und wusste neben seiner ausgezeichneten Fangquote von über 92 Prozent vor allem durch seine Leistung im Penaltyschießen in Spiel 2 und im entscheidenden Spiel 4 zu gefallen. Da sich Mark auch sonst bei den Piraten wohlfühlte und er die Vereinsleitung mit seinen Leistungen überzeugte, konnte eine Einigung in Hinblick auf die kommende Saison schnell gefunden werden.
Nicht weniger wichtig für die Piraten sind die Bestätigungen der Verteidiger Andreas Pichler, David Gorfer und Daniel Fabris. Erstere zwei sind bereits seit mehreren Jahren die fixen Stützen der Eppaner Abwehr und hatten beide schon das Kapitänsamt inne. Beim 21 jährigen Daniel Fabris ging hingegen in der abgelaufenen Saison der berühmte „Knopf auf“. Er machete einen immensen Qualitätssprung und wurde dafür auch mit einigen Einsätzen in der A1 beim HC Bozen belohnt. Hinter den Fixstartern werden erneut die Nachwuchsspieler um einen A2 Einsatz kämpfen, darunter Daniel Sparer, Hannes Pichler, Felx Niedermayr und Markus Siller.
Trainer Mike Ellis zeigt sich zufrieden mit der Defensivabteilung der Piraten, wirft aber gleichzeitig einen kritischen Blick in die nahe Zukunft: „Mark wird sicher ein solider Rückhalt für uns sein und unsere einheimischen Verteidiger haben bereits vorige Saison bewiesen daß sie wissen worauf es ankommt. Es ist jedoch kein Geheimnis daß unsere Hintermannschaft sehr dünn bestückt ist und auch bei den meisten anderen Teams schaut es nicht viel besser aus. Da wiegt der Ausfall eines einzelnen Spielers schon schwer für das gesamte Team. Dieser Umstand muss unbedingt in der Jugendarbeit stärker berücksichtigt werden ansonsten gehen in Italien mittelfristig die Verteidiger aus.“